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Die Implantatprothetik bildet für den Patienten letztendlich das
entscheidende Kriterium zur Beurteilung des Behandlungserfolges. Sie wird
vom ISZ Berlin in enger Kooperation mit dem Prothetiker und dem
Implantologen gefertigt.
Das Spektrum der Implantatprothetik hat sich in den letzten Jahren erheblich
vergrößert. So sind je nach anatomischer Ausgangslage, Behandlungskonzept
und Kostenaufwand verschiedene implantatgetragene Rekonstruktionen
möglich geworden.
Hohe ästhetische Anforderungen im Frontzahnbereich können inzwischen
durch die Ausformung des Emergenzprofils mittels Langzeitprovisorien
erfüllt werden. Der Einsatz konfektionierter oder individualisierter Aufbauten
aus Titan, Aufbrennlegierungen oder Zirkon ermöglicht dabei eine Vielzahl
von Behandlungsoptionen:
sofort belastbare festsitzende Sofortversorgung mit Langzeitprovisorien
oder Immediatprothesen
Spätimplantationen mit zementierten oder verschraubten Kronen
Brücken zu teleskopierender und steggetragener Hybridprothetik bis hin zu
einfachen Lösungen wie Kugelkopfanker zur Stabilisierung eines
vorhandenen Zahnersatzes.
Exemplarisch für eine Vielzahl von Versorgungsmöglichkeiten sind im Folgenden zwei Fälle darstellt:
Fall 1: Steggetragene Kunststoffprothese mit individualisierten Keramikzähnen und Gingivamassen.
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