Die Implantatprothetik bildet für den Patienten letztendlich das entscheidende Kriterium zur Beurteilung des Behandlungserfolges. Sie wird vom ISZ Berlin in enger Kooperation mit dem Prothetiker und dem Implantologen gefertigt.
Das Spektrum der Implantatprothetik hat sich in den letzten Jahren erheblich vergrößert. So sind je nach anatomischer Ausgangslage, Behandlungskonzept und Kostenaufwand verschiedene implantatgetragene Rekonstruktionen möglich geworden.
Hohe ästhetische Anforderungen im Frontzahnbereich können inzwischen durch die Ausformung des Emergenzprofils mittels Langzeitprovisorien erfüllt werden. Der Einsatz konfektionierter oder individualisierter Aufbauten aus Titan, Aufbrennlegierungen oder Zirkon ermöglicht dabei eine Vielzahl von Behandlungsoptionen:

sofort belastbare festsitzende Sofortversorgung mit Langzeitprovisorien oder Immediatprothesen
Spätimplantationen mit zementierten oder verschraubten Kronen
Brücken zu teleskopierender und steggetragener Hybridprothetik bis hin zu
einfachen Lösungen wie Kugelkopfanker zur Stabilisierung eines vorhandenen Zahnersatzes.


Exemplarisch für eine Vielzahl von Versorgungsmöglichkeiten sind im Folgenden zwei Fälle darstellt:


Fall 1: Steggetragene Kunststoffprothese mit individualisierten Keramikzähnen und Gingivamassen.


 
Gaumenfreie steggetragene Kunststoffprothese


 
Individualisierte Gingiva und Keramikzähne   Profilbild


Fall 2: Teleskopierender Zahnersatz mit verklebten Galvanoaußenteleskopen


 
Sechs Implantate nach
Sinusbodenelevation recht sund links
  Primärteleskope angegossen
bzw. aus Konfektionsabutments
gefräst auf dem Modell

 
Im Modellguss eingeklebte
Galvanoaußenteleskope
  Fertiggestellter Zahnersatz


Lippenbild


     
Sofortimplantation mit Sofortbelastung



Interimsversorgung auf Temporary Abutment


 
Ceramikabutment   Überpresste Galvanokronen


Gingiva