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Dabei kommen stereolithographisch gefertigte Kiefermodelle zum Einsatz. Diese erlauben es
sogar, einen Zahnersatz zur sofortigen Versorgung präoperativ herzustellen
(siehe Prothetik). Der Einsatz der Schablonen trägt durch verkürzten
Zeitaufwand und Vermeidung der Deperiostierung erheblich zur
atraumatischen Operationstechnik und zur Reduktion der postoperativen
Beschwerden bei.
Durch die prothetisch orientierte Rückwärtsplanung können bei vorliegender
Atrophie augmentierende Maßnahmen benötigt werden, um überhaupt mit
vorhersagbarem Behandlungsergebnis implantieren zu können.
Hierfür kommen Operationstechniken mit unterschiedlichen Materialien und Membrantechniken zum Einsatz:
Piezosurgery
offene oder geschlossene Sinusbodenelevationen Bilder zur Sinusbodenelevation (PDF)
Bone Splitting Bilder zu Bone Splitting (PDF)
Bone Condensing und Augmentationen
Darüber hinaus können durch moderne technische Geräte und
Laborzentrifugen Thrombozytenkonzentrate hergestellt werden, die, wie
auch die Schmelzmatrixproteine, die Wundheilung positiv beeinflussen.
Zusätzlich können Eingriffe beim Weichgewebsmanagement, wie Verschiebe-
oder Schwenkplastiken, Bindegewebstransplantate und Papillenelevationen
im Zusammenhang zur Erzielung einer gewissen Ästhetik notwendig werden.
Der Einsatz dieser Techniken bleibt meist dem erfahrenen Spezialisten
und Oralchirurgen vorbehalten, kann aber allen im Netzwerk verbundenen
Partnerpraxen bei Bedarf vom ISZ Berlin vermittelt werden.
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