Die Vollständigkeit der präimplantologischen Diagnostik ist das entscheidende Kriterium für eine erfolgreiche Implantation.
Unter Einsatz einer konsequenten Rückwärtsplanung ist es möglich, die operativen Risiken und das erzielbare Behandlungsergebnis realistisch einschätzen zu können.

1. Schritt

Hierfür werden zunächst Wax Ups oder Set Ups hergestellt, um das Planungsziel vorzugeben. In diesem Zusammenhang kann im Frontzahnbereich unter Umständen eine Ästhetikanalyse zusammen mit dem Patienten und dem Zahntechniker notwendig sein.

2. Schritt

Die Planung wird anschließend in Röntgenschablonen für die 2D-Planung oder in CT-Schablonen für die 3D-Planung übertragen, um die anatomische Ausgangssituation bestmöglich zu analysieren. Radiologen können bei Bedarf für die diagnostischen Aufnahmen OPTG / FRS / CT von uns vermittelt werden. Die Datenkonvertierung und die 3D-Planung können danach vom ISZ Berlin in Zusammenarbeit mit dem Implantologen übernommen und mit dem überweisenden Netzwerkpartner abgestimmt werden. Hierfür wird kostenfrei eine Betrachtungssoftware mitgeliefert, die es dem Netzwerkpartner ermöglicht, die Planung auch mit seinem Patienten in der Praxis zu besprechen.

3. Schritt

Die Planungsergebnisse werden je nach Standard in orientierende 2D- oder navigierende 3D-Bohrschablonen übertragen, um eine entsprechende Umsetzung der Zielvorgabe operativ sicherzustellen (siehe Implantation). Der Bedarf an augmentierenden Maßnahmen lässt sich so sehr gut vorhersehen.Im Rahmen der postimplantologischen Diagnostik zur Absicherung des Belastungsprotokolls stellt das ISZ für Netzwerkpartner ein Messgerät zur Verfügung, mit dem mittels Resonanzfrequenzanalyse der Implantat-Stabilitäts-Quotient (ISQ-Wert) ermittelt werden kann.


Im folgenden einige Beispiele für die 3D-Planung:

Fall 1:



Horizontal und vertikal atrophierter Oberkiefer 4 Sichtfenster


 
Achsialschnitt   Cross Sectional

 
Panoramaschichtaufnahme   Knochendichtemessung


3D-Darstellung

Fall 2:



Stark atrophierter Unterkiefer
mit entblößtem Mandibularkanal

Fall 3:



Angulierte Implantatpositionen vor Sinus maxillaris


Fall 4:



Stark geneigter Alveolarfortsatz mit Gefahr der
lingualen Perforation